Bisher erschienen

Weihnachtsgeschichte

Bei meinem Verlag Traumschwingen ist eine Weihnachtsgeschichte von mir veröffentlicht worden (als Teil des Adventkalenders), die ich euch nicht vorenthalten möchte. Dieser Link bringt euch direkt zum richtigen Beitrag auf der Homepage des Verlages.

Viel Freude damit!




Luchstränen 

(c) Sabine Kosmin

Mein Debüt. 2014 habe ich es zu schreiben begonnen. Es war nicht leicht. In diesem Buch steckt unglaublich viel Herzblut. Geplant ist nun eine Neuauflage von Luchstränen, die über den Selfpublishing-Verlag neobooks erscheinen soll. 


Klappentext: 

Miranda ist eine draufgängerische, eigensinnige Luchswandlerin, die in der schwersten Zeit ihres Lebens auf ihren größten Feind trifft. Kann sie es mit Hilfe ihrer Freunde schaffen, ihn und seine gefährlichen Gefolgsleute zu besiegen? Schon so viele sind daran gescheitert. Doch das Überleben der Gestaltwandler steht auf dem Spiel.



Hier ein kleiner Textausschnitt aus dem ersten Kapitel:

"Schmerzen, unendliche Schmerzen. Ihr Körper fühlte sich an, als ob ein Feuer darin wüten würde. Und sie war so wahnsinnig erschöpft und müde, als wäre sie einen Marathon gelaufen. Warum nur? Miranda versuchte, sich zu erinnern. Das Dröhnen und Hämmern in ihrem Kopf war dabei nicht gerade hilfreich. Ihre Arme waren derart schwer, als hätte sie zu Hause alle Fenster geputzt, und das waren einige. Ihre Mutter liebte helle, lichtdurchflutete Räume.

Schwerfällig hob sie den Kopf und richtete den Blick auf ihre Arme. Nur langsam registrierte Miranda, was sie da sah. Ihre Gedanken setzten aus. Panik erfüllte sie und ließ ihr Herz  wild rasen. Es drohte, ihr aus der Brust zu springen. Ihr war heiß und kalt zugleich. Ihr Atem ging stoßweise. Die Angst kroch in alle Ritzen ihres Verstandes und blockierte ihr Denken.

Völlig kopflos rüttelte sie an den Fesseln, zerrte daran, doch sie wollten sich nicht lösen und schnitten tief in ihre Haut. Immer stärker riss sie an den Fesseln, aber sie konnte sich nicht befreien.

Ein plötzlicher, stechender Schmerz an ihrem Rücken ließ sie innehalten. Sie keuchte. Schweiß bedeckte ihren Körper. Noch immer spürte sie ihr Herz kräftig hämmern. Die Schnitte an ihren Handgelenken brannten wie glühende Kohlen. Ihr Rücken fühlte sich wund gescheuert an. Sie bemühte sich, tief durchzuatmen und sich etwas zu beruhigen, richtig funktionieren wollte es aber nicht. Die Angst, die in ihr wütete, ließ keinen klaren Gedanken zu. 

Intuitiv versuchte sie, sich zu verwandeln. In ihrer Luchsform war sie um einiges wendiger und viel stärker. Doch es gelang ihr nicht. Sie konnte ihre Luchsin nicht einmal spüren, geschweige denn sich verwandeln. Voller Verzweiflung rüttelte sie wieder an den Fesseln. Die Schnitte an ihren Handgelenken wurden immer tiefer, ließen schon die Knochen hervorblitzen. Das Blut lief ihr an den Armen hinab. In ihrem Kopf fing alles an, sich zu drehen. Ihr war schwindlig und übel. Tränen füllten ihre Augen und trübten ihren Blick. Was haben sie mit mir gemacht? Mir meine Luchsin genommen und mich dann allein hier angebunden, um mich elend verrecken zu lassen? Hoffnungslosigkeit stieg in ihr hoch. Ihre Lage war aussichtslos."

(c) Stefanie Friedl, Luchstränen


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